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Firmengeschichte – seit 1837 unvergleichlich anders.

Als erstes Sportgeschäft der Schweiz blicken wir auf über 175 Jahre Firmengeschichte zurück, die wir Ihnen hier gerne Meilenstein für Meilenstein etwas nähere bringen.

1812
Jean Roux der Gründer unserer Firma wird am Weihnachtstag in Genf geboren.

1837
Jean Roux gründet in Genf ein Geschäft für Spielwaren und Geschenkartikel.

1869
Jean Roux übergibt das blühende Geschäft seinen beiden älteren Söhnen und zieht sich auf sein Landgut in Versoix (Kanton Genf) zurück.

1900
Seine beiden Söhne führen das Geschäft bis 1900 erfolgreich weiter und übergeben es dann, selbst kinderlos geblieben, ihren beiden Neffen Albert und Maurice Och, den Enkeln des Firmengründers. Die neue Firma Och Frères reagiert auf das Aufkommen der Sportbewegung und ergänzt das Sortiment mit Sportartikel.

1912
Die Gebrüder Och eröffnen das erste echte Sportgeschäft der Schweiz in Montreux. Im gleichen Jahr wird auch die Filiale in Zürich an der Sihlstrasse eröffnet. Bald zieht die Zürcher Filiale aus Platzgründen an die Bahnhofstrasse 56, den heutigen Geschäftssitz.

1920/21
Der 1895 gegründete Fussball- und Athletikverband teilt in seinem Jahresbericht folgendes mit: "Die bekannte Sportfirma Och Frères hat der Abteilung Fussball einen Becher, genannt Och-Cup, zur Verfügung gestellt. Dieser Becher soll den früheren "Anglo-Cup" ersetzen und nach dem System des englischen Cups ausgetragen werden". Der FC Bern gewinnt darauf als erster Club die Och-Trophäe. Als 1925 der Schweizer Fussballverband beschliesst, einen eigenen offiziellen Schweizer Cup zu lancieren, wird der Och-Cup unter den bisherigen Siegern ausgespielt. Im Entscheidungsspiel am 11. Januar 1925 schlägt der FC Bern Concordia Basel mit 2:0 und gelangt damit definitiv in den Besitz des Och Cups. Der Pokal ist heute wieder im Besitz des Hauses Och.

1928
Um die Schweizerische Nationalmannschaft für die Olympiade in St. Moritz ganz besonders elegant einzukleiden und weil Och-Sport-Verkäufer und Skispringer "Chiogna" nach aerodynamischeren Bekleidung sucht, entwickelt der Schneidermeister des Hauses Och die Keilhose. Eine Erfindung, die zur Sensation der Olympiade werden sollte und die Auftragsbücher der Firma lange Zeit füllt.

1928
Raymond Och übernimmt das Geschäft und aus Och Frères wird die Och Sport AG. Sein Bruder Emmanuel Och leitet die immer wichtigere Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse.

1930/31
Das Unternehmen kämpft mit schweren Rückschlägen. Die Weltwirtschaftskrise macht auch der Sportbranche grosse Schwierigkeiten. Der Konkurs der Hausbank, der Banque de Genève, bringt dem blühenden Unternehmen und seinen 7 Filialen unüberwindbare Probleme. Der Geschäftsumfang muss erheblich verkleinert, die Filialen werden schweren Herzens entweder liquidiert oder verkauft.

1945
Die bestehende Aktiengesellschaft wird aufgelöst. Raymond und Emmanuel Och gründen mit ihrem langjährigen Mitarbeiter, Ernst Luchsinger, eine Kommanditgesellschaft unter dem Namen Och & Cie.

Schon bald kommt ein neuer Aufschwung. Wer in der feinen Welt etwas auf sich hält und für den Wintersport in die Schweiz reist, macht in den folgenden Jahren immer zuerst bei Och Sport an der Bahnhofstrasse Station.

Ob Victor Emanuel von Italien, der Sultan von Johore, Konstantin von Griechenland, Ex-Kaiserin Soraya oder deren Nachfolgerin Farah, ob die Rockefellers oder Filmschauspielerin Audrey Hepburn – sie alle machen ihre Sporteinkäufe bei Och an der Bahnhofstrasse 56 in Zürich, der einzig verbliebenen Filiale der Och & Cie.

1970
Die Gebrüder André und François Och übernehmen die Leitung des Unternehmens. Oberstes Gebot ist nach wie vor: Höchste Qualität zu einem fairen Preis, individuelle und kompetente Bedienung durch ein fachlich geschultes und weitergebildetes Personal.

1991
Aus Och & Cie. wird erneut eine Aktiengesellschaft – die Och Sport AG.

2001
Das Familienunternehmen wird durch die fünfte Generation der Familie Och geführt. Durch kontinuierliche Umgestaltung ist es Herrn François Och gelungen, eines der grössten unabhängigen Sport- und Modegeschäfte der Schweiz in das neue Jahrtausend zu führen.

2005-2008
Innerhalb von vier Jahren modernisierte Och-Sport alle drei Verkaufsetagen. In drei Etappen wurde das gesamte Geschäft an der Bahnhofstrasse 56 umgebaut und vergrössert.

2009
Eröffnung des weltweit ersten "Allsport-Shop" am Limmatquai 78 in Zürich. Urbane Outdoor- und Schneesportbekleidung, hergestellt in Europa, gehören zum Konzept. Aber auch Schuhtrends aus der Sport- und Modewelt werden aufgegriffen und angeboten.

2012
Och Sport feiert 175 Jahre Sportgeschichte. Der sportliche Familienbetrieb wurde 1837 in Genf gegründet und ist genau seit 100 Jahren in Zürich. Ein seltenes Doppel-Jubiläum.

2014
Och Sport vergrössert seinen Standort am Limmatquai 78. Der im Jahr 2009 eröffnete Shop wird vergrössert und entwickelt sich dadurch zum sportlichsten Trendshop am rechten Limmatufer. Das Nachbargeschäft wurde übernommen und die beiden Lokalitäten verbunden. Dadurch vergrössert sich die Parterrefläche um fast das Doppelte. 

Im selben Jahr werden im Hauptgeschäft an der Bahnhofstrasse, die beiden Abteilungen der Damen- und Kindersportmode komplett neu gestaltet und umgebaut. Dies mit dem Ziel, das Ladenlokal leicht zu vergrössern und vor allem gemütlicher, moderner und angenehmer zu gestalten. Dabei wird erstmals ein Lichtkonzept mit LED-Technik umgesetzt.

 

Wir freuen uns, auch in Zukunft die Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen zu dürfen und heissen Sie willkommen bei Och Sport an der Bahnhofstrasse 56 oder am Limmatquai 78 in Zürich.

Mehr über unsere Geschichte erfahren Sie in unserer Broschüre, die wir zum 175 Jahre Jubiläum herausgegeben haben.